6.9. Skagen und Heim

16903 Km

Etappe 6.9.

Das Wetter ist gut und nach Skagen sind es nur 40 Km. In Skagen ist der Parkplatz voller Autos. Ich lasse mich aber nicht abschrecken und mache einen schönen Barfuß-Spaziergang Richtung Grenen. An der Spitze, wo Kattegat und Skagerrak zusammenlaufen, ist es aber dann wieder recht voll.

Skagen Grå Fyr
Der Weg nach Grenen
Nicht exklusiv
Grenen – Hier läuft zusammen was zusammengehört
Ordentlich Schiffsverkehr
Skagen Odde Naturcenter

Anschließend bin ich dann die längste Tagesstrecke bis nach Hause durchgefahren. Ganz nach dem Spruch: „Wenn das Pferd den Stall riecht, läuft es schneller“

Damit habe ich insgesamt 16903 Km durch 9 Länder zurückgelegt. Oder 8 EU-Länder und 1 Nicht-EU Land. Oder 5 Euro-Länder und 4 Nicht-Euro-Länder. Oder 7 Nato-Staaten und 2 Nicht-Nato-Staaten. Oder einfach 9 deutlich unterschiedliche Länder.

Ein Fazit kann ich noch garnicht ziehen, dafür überlagern die letzten Eindrücke die älteren doch zu sehr. Insgesamt kann ich aber sagen, dass die baltischen Länder und Finnland eine positive Überraschung für mich waren. Insbesondere das finnische Schärenmeer hat mich beeindruckt. Aber ich hatte in diesem Jahr wohl auch Glück mit dem Wetter, das in den besuchten Ländern normalerweise nicht so warm und sonnig ist.

Nach über 3 Monaten bin ich aber auch froh endlich wieder zu Hause zu sein.

5.9. Nach Dänemark

16375 Km

Etappe 5.9.

Die Strecke nach Kristiansand führt eigentlich nur noch durch besiedeltes Gebiet. Der Süden Norwegens ist mit dem Norden garnicht zu vergleichen.

Heute steht die Fährüberfahrt mit der Colorline von Kristiansand – Hirtshals auf dem Programm. Die Fähre habe ich schon letzte Woche gebucht. Die Überfahrt dauert 3 Stunden 15 Minuten mit der Superspeed 1. Schneller würde es sogar noch mit der HSC Fjord Cat gehen. Die Fähre ist 1 Stunde schneller und die Überfahrt ist sogar billiger, die Fährverbindung wird aber bei stärkerem Wind auch gerne mal ausgesetzt.

Die Fähre kommt
Tschüß Norwegen

Auf der Fähre habe ich mir dann eine Sitzgelegenheit gesucht. Es patrollieren ständig Security Mitarbeiter, die darauf aufpassen, dass keiner auf den Sitzen einschläft (das ist verboten!) und das niemand an Bord Alkohol trinkt. Ziemlich schräg.

Damit wäre es schneller gegangen

In Hirtshals war ich dann um kurz vor 20:00 Uhr und habe mir einen Platz zum Übernachten gesucht, da ich morgen noch nach Skagen will, bevor es endgültig Richtung Heimat geht.

4.9. Stavanger und Jaeren

16271 Km

Etappe 4.9.

Bevor ich weitergefahren bin habe ich einen kleinen Spaziergang zum Fjøløy Fyr und zum nahegelegenen Fort gemacht. Das Wetter ist kalt aber sonnig. Ich bin hier ganz alleine unterwegs, abgesehen von den Schafen.

Fjøløy Fyr
Fjøløy Fort
Ich bin nicht mehr alleine

In Stavanger habe ich einen Zwischenstop gemacht, genauso wie einige Kreuzfahrtschiffe und die zugehörigen Touristen. Ich habe mir das norwegische Erdölmuseum angesehen und habe hier in der wirklich interessanten Ausstellung und Aufbereitung 2 Std. verbracht. Die Ausstellung erklärt nicht nur die Technik, sondern auch die Auswirkungen des Erdöls für Norwegen und warum jeder Norweger ein Millionär ist.

Stavanger Fußgängerzone
Stavanger
Einige Kreuzfahrtschiffe
Blick vom Erdölmuseum
Bohrgestänge
Im Erdölmuseum
Im Erdölmuseum
Fischballett

Hinter Stavanger beginnt Jaeren, eine flache Landschaft mit vielen Sandstränden aber auch ziemlich dichter Besiedelung. Die Strecke war gut zu fahren und ausnahmsweise mal gerade.

Jaeren
Jaeren
Obrestad Fyr
Flache Landschaft
Kvassheim Fyr

Dann wurde die Landschaft aber wieder bergiger und beschwerlicher. Das Navigationsgerät zeigte für die nächsten 80 Km eine Fahrzeit von 2 Std. Das kam dann auch ungefähr hin.

Jøssingfjord
Marina am Abend

3.9. Richtung Stavanger

16271 Km

Etappe 3.9.

Bevor ich Frank zum Flughafen gebracht habe, sind wir Richtung Bergen und haben uns einen historischen Eisenbahnklub angesehen. Der Museumsbetrieb ist nur am Wochenende aktiv, ein anwesendes Clubmitglied hat uns aber einiges erzählt und die Dampflok im Schuppen durften wir auch anschauen.

Museumsbahnhof Gamle Vossebahnen Garnes

Anschließend bin ich alleine durch den Berufsverkehr Richtung Stavanger gestartet. Bis nach Stavanger hatte ich wieder 2 Fähren zu passieren. Die Landschaft wird langsam flacher und erinnert an das Schärenmeer in Finnland.

Auf der Fähre Halhjem-Sandvikvåg
Mal ein Tunnel vor der Brücke
Abendstimmung Rogaland
Inseln ohne Ende
Lituaische LKW-Fahrer fangen ihr Abendessen
Abend am Stavangerfjord

Abends habe ich dann am Fjøløy Fyr übernachtet, umgeben von Schafen und deren Hinterlassenschaften aber mit einer schönen Aussicht. Man fühlt sich wie in der Kerry Gold Werbung.

2.9. Über Odda durch Tunnel Richtung Bergen

15765 Km

Etappe 2.9.

Von Jondal geht es über Odda heute Richtung Bergen, da Frank morgen von Bergen Richtung Heimat fliegt. In Odda rauchen die Schornsteine und der Sørfjord ist hier ziemlich eng. Am Ufer wieder unendliche Apfelbaumplantagen.

Industrie bei Odda
Sørfjord
Sørfjord

Richtung Bergen geht es dann durch unzählige Tunnel auf die Strecke Richtung Voss, die wir gestern schon gefahren sind. Der längste Tunnel ist 11 Km lang, der zweitlängste 10 Km. Unglaublich, was die Tunnelbauer hier in die Berge gesprengt haben. Vor Bergen wird es natürlich wieder trubeliger. Abends landen wir auf einem Campingplatz an einer relativ stark befahrenen Straße.

Pause kurz vor Bergen

1.9. Hardangerfjord

15482 Km

Etappe 1.9.

Von Gaupne gehts weiter zum Hardangerfjord. Dabei kommen wir durch das Skigebiet Myrkdalen, dass jetzt im Sommer ziemlich verwaist wirkt.

Berg und Schafe

Der Hardangerfjord bietet einige Wasserfälle und vor allem: erstaunlich viel Obstanbau. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier so viele Obstbauern gibt. Die Bäume sind voller Früchte. Die Tour endet heute nach endlosen Fjordkilometern in der schönen Marina von Jondal.

Hardangerfjord
Wieder eine einspurige Brücke
Rastplatz am Hardangerfjord
Steinsdalsfossen
Steinsdalsfossen
Marina von Jondal

31.8. Sognefjell

15013 Km

Etappe 31.8.

Heute starten wir bei gutem Wetter Richtung Sognefjellsveien. Dazu müssen wir aber erstmal nach Lom, zum Startpunkt der Route.

Oppytrynsvatnet am Morgen
Pause am Breiddalsvatnet
Stabkirche in Lom
Stabkirche in Lom

Die Tour führte in die Berge bis zur Sognefjellhytta und stellt eine Belastung für Mensch und Material dar. Denn herauf und herunter gilt es natürlich schier endlose Serpentinen zu meistern. Zum Glück liegt die Strecke etwas abseits, so dass uns wenige Busse und LKW die Straße streitig machen.

Elvesæter Sagasøylen
Berge bei der Sognefjellshytta
Berge bei der Sognefjellshytta
Sognefjellshytta
Rauf und Runter
Fortunsdalen

Abends landen wir dann in einem relativ teueren und nicht so schönen Campingplatz in Gaupne. Aber viele Alternativen gibt es hier nicht.